Goldmedaille für Spielmannszug

Spielmannszug freut sich über Goldmedaille beim Wertungsspiel der Feuerwehrmusik in Heidelberg.

Spielmannszug freut sich über die Goldmedaille

Der Spielmannszug Kehlen der Freiwilligen Feuerwehr Meckenbeuren hat vergangenen Samstag am Wertungsspiel der Feuerwehrmusik teilgenommen. Unter der musikalischen Leitung von Jürgen Rick erreichte die siebzehnköpfige Gruppe beim Bühnenspiel in Heidelberg die Goldmedaille und den dritten Platz auf Landesebene, berichtet der Spielmannszug in einer Mitteilung.

Nur jedes fünfte Jahr findet das Wertungsspiel der Feuerwehrmusik statt, das immer im Rahmen des Landesfeuerwehrtags durchgeführt wird. Nachdem die letzte Wertung bereits zehn Jahre zurücklag, war es für den Spielmannszug Ansporn genug, sein Können erneut unter Beweis zu stellen.

Jeder Ton zählt
Unter den kritischen Augen und Ohren der dreiköpfigen Fachjury trug der Musikzug die Wertungsstücke „Colonel-Bogey Marsch“ von Kenneth J. Alford und „La Bamba“ im Arrangement von Patrick Wirth vor. Bewertet wurde unter anderem nach den Kriterien Dynamik, Rhythmik, Tempo sowie Klangqualität und Gesamteindruck. Nach dem Bühnenspiel zunächst gelöst, dennoch gespannt auf das zu erwartende Ergebnis, machte sich der Spielmannszug auf den Weg zur Siegerehrung, heißt es im Bericht weiter. Im Stadion des örtlichen Sportvereins wurden dann nach einem Großkonzert mit allen 33 Teilnehmergruppen, unter Leitung von Bundesstabführer Harald Oelschlegel, die Ergebnisse verkündet. Unhaltbar war die Begeisterung über die Auszeichnung „sehr gut“ und den Erhalt einer Goldmedaille. Als Drittplatzierter in der Orchesterwertung wurde außerdem ein Pokal übergeben. Bereits im März haben die Vorbereitungen auf den musikalischen Wettbewerb begonnen. Neben zwei zusätzlichen Probenwochenenden und Beratung durch externe Fachgrößen, wurde zuletzt die Probenanzahl verdoppelt. Mit dieser Auszeichnung hat sich der Spielmannszug Kehlen für das Bundeswertungsspiel qualifiziert, welches 2020 in Freiburg stattfindet. Groß war die Freude dann auch über den Empfang zahlreicher Freunde bei der Rückkehr am Feuerwehrhaus in Kehlen.

Quelle: schwäbische.de