Einsatz 131

Einsatz 131

Luftnotlage 2 (Flug 2)

Datum: 11.12.2019
Einsatzort: Bodensee-Airport Friedrichshafen
Einsatzbeginn: 20:42 Uhr
Einsatzende: 22:00 Uhr
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 16/22, TLF 16/25, LF 10/6, LF 10/6(Li), LF 10/6(Ke), TSF, KdoW, MTW(Ke) und viele weitere Feuerwehren und Rettungsdienste des Bodenseekreises sowie aus dem Kreis Ravensburg

Einsatzbericht:
Am Abend wurde Vollalarm für die Feuerwehr Meckenbeuren durch die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben ausgelöst. Grund hierfür war eine Luftnotlage am Flughafen in Friedrichshafen. Ein Eingreifen war glücklicherweise nicht erforderlich.

Pressebericht des Kreisfeuerwehrverbandes Bodenseekreis:
Wegen eines technischen Problems, eines vom Bodensee-Airport Friedrichshafen gestarteten Linienflugzeugs, wurden am Mittwochabend 11. Dezember 2019 um 20.39 Uhr etliche Feuerwehren im Bodenseekreis, Rettungsdienste, das THW, sowie Einsatzkräfte der Feuerwehren Ravensburg und Weingarten alarmiert. Das kleinere Passagierflugzeug vom Typ Dornier DO 328, mit insgesamt 22 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord, hatte beim Start Reifenteile verloren, so dass sich die Piloten entschlossen, den Flug nicht fortzusetzen, sondern wieder zum Flughafen zurückzukehren. Die Flugleitung des Flughafens löste nach Alarmplan die Alarmierung der Einsatzkräfte aus, die festgelegte Bereitschaftsräume bezogen. Das stabil fliegende Flugzeug, das bis dahin Warteschleifen in Flugplatznähe flog, konnte so um 21.27 Uhr eine Sicherheitslandung durchführen, die ohne Zwischenfälle gelang und bei der niemand verletzt wurde. Insgesamt standen 290 Einsatzkräfte in Bereitschaft, um ein schnelles Eingreifen im Notfall zu gewährleisten. Eingebunden in den Einsatz waren neben der Werkfeuerwehr Flughafen, unter der Einsatzleitung von Tobias Weber, die Freiwilligen Feuerwehren aus Meckenbeuren, Tettnang, Friedrichshafen, Ravensburg, Weingarten, Markdorf und Überlingen, sowie die Technische Einsatzleitung des Bodenseekreises und die beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Fischer und Peter Schörkhuber. Ebenso waren Kräfte des THW, des Rettungsdienstes, der DRK Schnelleinsatzgruppen und Helfer der PSNV vor Ort. Der erste Landesbeamte Christoph Keckeisen machte sich auch ein Bild von der Lage. Zur genauen Schadenshöhe und -ursache können wir keine Angaben machen und verweisen hier auf Ermittlungsergebnisse und die Pressestelle der Polizei. Zu Angaben zum betroffenen Flugzeug verweisen wir auf die Pressestelle des Flughafens. Erst am 22. November hatten die Flughafenfeuerwehr des Bodensee-Airport mit den umliegenden und in den Alarmplan eingebundenen Feuerwehren, bei der Übung "Apron 19" die Zusammenarbeit erfolgreich geprobt.