Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr Meckenbeuren um 14:11 Uhr mit dem Stichwort „Brand 3 – Kellerbrand in Mehrfamilienhaus“ nach Obermeckenbeuren alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss. Als Brandursache wurde ein Feuer im Bereich einer Photovoltaikanlage mit zugehörigem Batteriespeicher festgestellt. Da sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude befanden, konnte umgehend ein Innenangriff eingeleitet werden. Das Feuer konnte schnell durch den ersten Angriffstrupp lokalisiert und gelöscht sowie die betroffenen Bereiche gekühlt werden.
Aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahren durch elektrische Spannungen aus der PV-Anlage und den Speichersystemen wurden ein Fachberater für Photovoltaik sowie der zuständige Energieversorger nachalarmiert. Nachdem das Gebäude stromlos geschaltet wurde, konnten die betroffenen Batteriespeicher fachgerecht demontiert und zur Kühlung sowie zur weiteren Gefahrenabwehr in einem Wasserbehälter gelagert werden. Die Maßnahmen im Innenbereich gestalteten sich aufgrund der besonderen Gefahrenlage zeitaufwendig. Die sanitätsdienstliche Absicherung übernahm die Schnelleinsatzgruppe des DRK.
Durch das vorbildliche Verhalten des Bewohners, der nach Entdeckung des Brandes die Kellertüre schloss, das Gebäude verließ und umgehend den Notruf absetzte, konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und der Schaden auf den Kellerbereich des MFH begrenzt werden. Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Auch Bürgermeister Schellinger verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Feuerwehr Meckenbeuren war mit rund 50 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen über einen Zeitraum von etwa vier Stunden im Einsatz
22. März 2022